Immobilienmakler in Oberhausen
Ihr Kaufpreis für eine Immobilie

Allgemeine Beratung zu altersgerechtem Umbau der eigenen Immobilie

„Einen alten Baum verpflanzt man nicht“ (deutsches Sprichwort)
Bleiben Sie im Alter in Ihrer Immobilie, dafür gibt es gute Gründe!

Umbau statt Umzug.
Wir bekommen als Immobilienmakler häufig Anfragen und Verkaufsaufträge von älteren Eigentümern und Eigentümerinnen. Diese möchten ihre Immobilie verkaufen, weil sie zum Beispiel durch gesundheitliche Einschränkungen nicht mehr ins Schlafzimmer in der ersten Etage kommen, oder sich mit einer neuen gesundheitlichen LebenssituaTon am Rollator oder im Rollstuhl in einem nicht barrierearmen Wohnraum wiederfinden.

Was bedeutet das für diese Menschen und ihr soziales Umfeld?
Jeder hat eine emotionale Bindung zum eigenen Zuhause, insbesondere ältere Menschen, die dort meist viele Jahrzehnte verbracht haben.
Es werden eine große Menge an Erinnerungen mit dem eigenen Haus verbunden, das Aufwachsen der Kinder, der Nachbarschaftsstreit um den Kirschbaum, der in den Garten ragt und aus dem eine wunderbare Freundschaft entstanden ist, die vielen Familienfeste im Garten und vieles mehr. Dazu kommen die sozialen Kontakte im Umfeld und insbesondere zu den Nachbarn. Diese Kontakte wären bei einem Umzug nur schwer zu pflegen.

Möchte man als Hausbesitzer oder Hausbesitzerin wirklich in ein Mietverhältnis treten?
Das Haus ist abbezahlt, nun soll man wieder Miete zahlen und ist so nicht mehr gänzlich selbstbesTmmt.
Was spricht dagegen? Im Falle, dass ohnehin keine vertrauten Nachbarn mehr da sind, sollte man über einen Umzug in ein Gebäude nachdenken, welches auf ältere Menschen ausgerichtet ist. Das bringt einen Mehrwert. In Gebäuden, die für ältere Menschen konzipiert worden sind, findet man dann sicher auch wieder neue soziale Kontakte aus derselben Altersgruppe und somit wieder nette Nachbarn.
Man sollte in jedem Fall frühzeitig überlegen wie und ob man sein Eigenheim barrierearm gestalten kann oder das überhaupt möchte.


Dazu zählen folgende Punkte:

Sicherheit
Beseitigung von Barrieren.
Das Sturzrisiko verkleinern! Treppenstufen, Kanten und Schwellen zu einem stolperfreien Übergang z.B.: durch eine Rampe ersetzen. Ist dieser Umbau nicht überall umsetzbar, dann kann die Installation eines Handlaufs und eine auffällige Markierung der Stufen für Sicherheit sorgen.
Wege im Hauseingangsbereich, zur Garage, zu Balkonen und Terrassen ebnen.

„Leuchten“ Sie dem Haus innen und außen und den Stufen ordentlich „Heim“, also erteilen Sie der Dunkelheit eine Abfuhr.
Ältere Menschen benötigen blendfreies Licht und die doppelte Helligkeit (Lumen) um gut sehen zu können. Sehen ist Sicherheit!

„Schlagen Sie dem Alter ein Schnippchen“ mit weiteren baulichen Veränderungen, wie einem neuen Lichtkonzept, bekommen Sie mehr Licht in die Räumlichkeiten.

„Guten Rutsch“ (ein deutscher Neujahrsgruß),
Grundsätzlich sollten im gesamten Haus rutschfeste Bodenbeläge verlegt werden.
Die Rutschfestigkeit ist in Rutschfestigkeitsklassen eingeteilt – an diesen sollte man die Auswahl der Bodenbeläge ausrichten.

„Und ab geht die wilde Fahrt“ (aufgeschnappt auf der Kirmes)
Gibt es Platz für einen (Treppen)-Lift?

Bewegungsfreiheit
Schaffen Sie sich größere Bewegungsflächen im Haus und im Eingangsbereich. Dazu zählt die Verbreiterung der Haustür und der Zimmertüren.
Mit einer Grundrissveränderung, z.B.: durch das Zusammenlegen von zwei Zimmern, schafft man in der Wohnung mehr Bewegungsfläche.
Dazu zählt auch eine barrierearme und ebenerdige Dusche oder eine Badewanne mit niedriger Einstiegshöhe. Die Dusche sollte Platz für eine Sitzgelegenheit und eine zweite Person, z.B.: einem Pflegenden haben. Das Waschbecken sollte man entweder tiefer setzen oder durch ein höhenverstellbares Becken / Waschtisch ersetzen.
Haltegriffe, rutschfeste Bodenbeläge und eine bequeme Sitzgelegenheit sorgen für zusätzlichen Komfort und Sicherheit.

Haben Sie bereits eine Pflegestufe?
Dann übernimmt die Kranken- oder Pflegekasse bis zu 4.000€ der Umbaukosten des Badezimmers, bei zwei Personen mit einer Pflegestufe im selben Haushalt bis zu 8.000€
Ihre Krankenkasse hilft Ihnen bei der Beantragung einer Pflegestufe.
Weitere Informationen erhalten Sie über das Bundesministerium für Gesundheit

Barrierearmes Wohnen
Barrierearmes Wohnen bedeutet auch, sämtliche Räume auf Ihre Körpergröße anzupassen. Je nach gewünschtem Ziel, ob mit einer Behinderung (z.B.: im Rollstuhl sitzend) oder einfach nur wegen der schwindenden Körpergröße im Alter, gestaltet man die übrigen Räume um. Töpfe, Gläser und Teller müssen ja nicht in Oberschränken gelagert werden.
Steht zu einem früheren Zeitpunkt der Nutzung des Hauses die Neuverlegung von Elektroleitungen an, dann kann man gleich die Steckdose 10 cm höher installieren, so muss man sich dann später nicht mühevoll tief bücken.
Im Zuge einer Neuinstallation sollte man generell auch über digitale Assistenzsysteme und Smart-Home Nachrüstung nachdenken.
Dazu zählen elektrische Rollläden, oder die Lampensteuerung mit Zeitschaltuhr bzw. über einen Lichtsensor. Lichtschalter können durch einen auf Berührung empfindlichen „Touch“- Schalter ersetzt werden oder man installiert gleich einen Bewegungsmelder, der das Licht automaTsch schaltet. Die Heizung kann über eine Smart-Home Steuerung automatisiert werden.

Förderung
„Das letzte Hemd hat keine Taschen“ (deutsches Sprichwort).
Wenn Sie über genügend finanzielle Mittel verfügen, sollte man darüber nachdenken, diese in sein geliebtes Zuhause zu investieren. Dazu kommen zahlreiche Fördermittel und Förderkredite der KfW-Bank für den altersgerechten Umbau.

Der KfW-Förderkredit Nr. 159 (Stand 2024) in Höhe bis zu 50.000 € für alle, die Barrieren in ihrer Wohnung reduzieren und sich vor Einbruch schützen wollen, auch für den Kauf von umgebautem Wohnraum, kann unabhängig vom Alter des Kreditnehmers, in Anspruch genommen werden (Die Förderung steht unter dem Vorbehalt verfügbarer Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Förderung besteht aber grundsätzlich nicht). Der derzeitige Zinssatz (Juli 2024) dafür beträgt 2,78%.

Dazu kommt der KfW- Zuschuss Nr. 455-B „Barrierereduzierung – Investitionszuschuss“ für den Abbau von Barrieren und mehr Wohnkomfort. Sie erhalten einen Zuschuss bis zu 2.500 Euro für Einzelmaßnahmen und einen Zuschuss bis zu 6.250 Euro für den Standard „Altersgerechtes Haus“ unabhängig von Ihrem Alter.

Detaillierte Infos finden Sie als „Silversurfer“ unter dem folgenden Link:
www.kfw.de/inlandsfoerderung

Dann die Rubrik „Barrieren reduzieren“ wählen.

Die Förderung von 4.000€ pro Hausbewohner für einen Treppenlift übernimmt in vielen Fällen auch die Pflegekasse. Die meisten Hersteller übernehmen optional auch die Antragstellung bei der Krankenkasse. Weitere Förderungen von der Pflegekassen für den barrierearmen (je Einzelmaßnahme 4.000€ pro Bewohner mit einer Pflegestufe).


Vorteil Eigenheim
Ein weiterer Punkt, die für den Verbleib im eigenen Haus sprechen, ist, dass Sie keiner Mietsteigerung ausgesetzt sind und keine Kosten für Miete anfallen.

Die Zukunft des Hauses
Wenn man sich mit einer Grundrissveränderung beschäftigt, sollte man auch darüber nachdenken, im Haus eine zusätzliche Wohneinheit zu schaffen.
Diese könnte dann z.B.: eine Pflegekraft nutzen.
Im Zuge dessen plant man gleich ganzheitlich die ZukunO des Hauses.
Mit der Neuausrichtung des Hauses öffnet dies auch Möglichkeiten für neue Wohnkonzepte.

„Eine Hand wäscht die andere“ (deutsches Sprichwort)
Ein Student oder Studentin könnte den entstandenen Wohnraum kostengünstig mieten. Diese Person schaut nach Ihnen, dem Haus und dem Garten. Günstige Miete – gegen Hilfe im Haushalt/Garten. Das kann auch eine „Mehrgenerationenlösung“ mit den Enkeln sein.

Jetzt kommen wir als Makler ins Spiel
Wenn sie sich später dann doch dafür entscheiden sollten Ihr Haus zu verkaufen, dann helfen wir Ihnen als erfahrene Immobilienmakler durch den gesamten Verkaufsprozess und finden sogar mit Glück eine barrierearme Wohnung für Sie.

Der Fahrplan
KfW Förderung – aber wie?
Ein Architekt/Architektin ist eine gute Möglichkeit für die ganzheitliche Planung eines Umbaus.
Neben der Beratung bieten Sachverständige wie Architekten/Architektinnnen auch die Bauplanung, Baubegleitung und die Dokumentation des Umbauvorhabens an.

Gut zu wissen: für die Beratungsleistungen können Sie ebenfalls eine Förderung der KfW erhalten.

Die Firma Soyutemiz Architekten bietet eine Erstellung der Planung für einen altersgerechten Umbau je nach Umfang ab 500 € an und begleitet Sie auf Wunsch auch durch den gesamten Umbauprozess.

Hersteller
Treppenlifte & Aufzüge
www.lifta.de
www.hiro.de
www.fital-treppenlifte.de
www.lifton.de


Finanzdienstleister für KfW-Förderprogramme
Dr. Klein Baufinanzierung
Stadtsparkasse Oberhausen
und weitere Finanzdienstleister, Banken und Bausparkassen.